Sonntag, 20. Mai 2018
The Girl with all the Gifts
Melanie (Sennia Nanua) während des Unterrichts in der Miltitärbasis
© SquareOne/Universum Film

England in naher Zukunft: Eine aggressive Pilzinfektion hat fast die gesamte Menschheit in fleischfressende, zombieartige Wesen, sogenannte „Hungries“, verwandelt. Nur eine kleine Gruppe infizierter Kinder verspricht Hoffnung auf ein Heilmittel: Sie können ihren „Fressimpuls“ kontrollieren, weil ihr Verstand noch nicht der Infektion zum Opfer gefallen ist. In einer Militärbasis werden sie von der Wissenschaftlerin Dr. Caldwell grausamen Experimenten unterzogen und besuchen unter dem wachsamen Auge von Sergeant Parks täglich den Schulunterricht. Doch ein Mädchen unter ihnen ist anders: Die junge Melanie übertrifft ihre Mitschüler an Intelligenz, ist wissbegierig, einfallsreich und vergöttert ihre Lieblingslehrerin, Miss Helen Justineau. Als die Basis von einer Horde Hungries überrannt wird, kann Melanie zusammen mit Helen, Sergeant Parks und Dr. Caldwell gerade noch entkommen. In einer in Chaos und Zerstörung versunkenen Welt muss Melanie bald nicht nur über ihre eigene Zukunft, sondern das Schicksal der gesamten Menschheit entscheiden.

Regisseur Colm McCarthy entfaltet mit seiner emotional packenden Adaption des internationalen Bestsellers „Die Berufene“ von M.R. Carey eine bildgewaltige und zugleich hochgradig subversive Zombieapokalypse. Als Neuinterpretation des Zombiefilms entlockt The Girl with all the Gifts dem Genre eine ungeahnte moralische Unerbittlichkeit, die ebenso als beißende Gesellschaftskritik wie als düsterer Horrorthriller funktioniert. Man glaubt, dass man alles Mögliche über Zombies bereits gesehen hat, dass man im Zeitalter der Zombieserien kaum noch überrascht werden kann. Hier kommt ein (r)evolutionärer Zombiefilm mit Anspruch! Dieser Endzeitfilm ist spannend und packend und am Ende gibt es lediglich nur noch einen Ausweg für die Menschheit... ■ mz

18. März 2017

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