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Not fade away

Drama/Musik | USA 2012 | 113 min | FSK 6 | Paramount | von David Chase
mit John Magaro, Jack Huston, Will Brill, James Gandolfini, Bella Heathcote, Christopher McDonald u.a.

In einem kleinen Vorort von New Jersey gründet der junge, ambitionierte Douglas Damiano in den 60er Jahren mit seinen Freunden eine Band – wie so viele Jugendliche träumen sie davon, mit ihrer Musik den ganz großen Durchbruch zu schaffen und zu Superstars zu werden wie ihre Vorbilder The Rolling Stones oder The Beatles. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg.

In Zeiten des Vietnamkriegs befindet sich nicht nur die Musik im radikalen Wandel. Die jüngere Generation liegt aufgrund neuer Ideologien mit ihren Eltern im ständigen Clinch, heftige Auseinandersetzungen sind an der Tagesordnung. Insbesondere Douglas hat mit seinem strengen und konservativen Vater Pat ein schweres Los gezogen. Und auch die Beziehung zur bezaubernden Grace Deitz, für die er schon zu Schulzeiten schwärmte, verläuft mehr als stürmisch. Schnell muss er einsehen, dass der Weg zum Erwachsenwerden auch für einen künftigen Superstar alles andere als einfach ist.

Not fade away ist eine Liebeserklärung des Regisseurs und Drehbuchautors David Chase an die Musik der 60er Jahre und ein Film über Träume, die wahr werden, und solche, die niemals in Erfüllung gehen. Wie es von einem Regisseur, der als Schöpfer der bahnbrechenden Die Sopranos zu Weltruhm gelangte, nicht anders zu erwarten ist, ist es kein typischer Rock-and-Roll-Musikfilm.

Es ist ein intimer, ausdrucksstarker, abwechselnd herzzerreißender und komischer Film übers Erwachsenwerden mit genau jenen unauslöschlichen Erinnerungen (musikalischer und sonstiger Art), die uns zu den Menschen machen, die wir sind. Als junger und rebellischer Douglas Damiano überzeugt John Magaro (My Soul to take), der sich von der bezaubernden Bella Heathcote (Dark Shadows) als Grace Deitz den Kopf verdrehen lässt. ■ Paramount

27. Oktober 2013
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